Der Psychiater, Psychoanalytiker und Psychiatrie-Reformer Stephan Rudas starb am 20.06.2010 im Alter von 66 Jahren nach längerer Krankheit in Wien – wie die Familie Rudas mitteilte.
In den 1970er Jahren war er maßgeblich an der Entwicklung und Umsetzung der Österreichischen Psychiatriereform beteiligt sowie Gründer der Psychosozialen Dienste Wien (1980), deren ärztliche Leitung er übernahm.
Mit Jahresende 2009 ging er nach drei Jahrzehnten als Chefarzt der Psychosozialen Dienste Wien in den Ruhestand.
Ein besonderes Anliegen war ihm die Entstigmatisierung psychischer Erkrankungen und die Gleichstellung der Psychiatrie mit anderen medizinischen Fachdisziplinen.
Wir bedauern zutiefst sein Ableben.