Der 1992 gegründete Österreichische Bundesverband für Psychotherapie (ÖBVP) ist die unabhängige Interessenvertretung aller PsychotherapeutInnen sowie der PsychotherapeutInnen in Ausbildung unter Supervision und versteht sich als organisatorische Zusammenfassung aller die Psychotherapie umfassenden Ebenen und Gruppierungen auf freiwilliger Basis.
Insbesondere gilt es, die Interessen der praktizierenden PsychotherapeutInnen zu vertreten. Der ÖBVP führt in diesem Zusammenhang entsprechend der vom zuständigen Bundesministerium ausgewiesenen Gesamtvertragsfähigkeit Verhandlungen mit dem Hauptverband der Sozialversicherungsträger bezüglich eines „Gesamtvertrages“ für Psychotherapie.
Wesentliche Aufgaben der Berufsvertretung liegen auch in der Information der Öffentlichkeit über Psychotherapie und die Verbreitung psychotherapeutischer Erkenntnisse sowie die Befassung mit Fragen der Berufsethik und des KonsumentInnenschutzes.
In diesem Sinne haben alle 9 Landesverbände Info-Stellen für Auskünfte und Hilfe suchende KlientInnen eingerichtet.
Mit Stand vom 18.6.2011 zählt der ÖBVP 2880 Mitglieder.
Im Sinne der Gleichstellung mit den Interessenvertretungen anderer freier Berufe (im Gesundheitswesen) wird vom ÖBVP die gesetzliche Verankerung der Interessenvertretung als Körperschaft öffentlichen Rechts mit dem entsprechenden Alleinvertretungsanspruch, dem Moment der Selbstverwaltung und einem übertragenen Wirkungsbereich (derzeit Kompetenz des zuständigen Ministeriums mit beratender Funktion des Psychotherapiebeirates) sowie einem adäquaten Disziplinarrecht angestrebt.
Bitte wenden Sie sich in allen Fragen zur Psychotherapie an das Büro des ÖBVP:
1030 Wien, Löwengasse 3/5/6
T +43.1.512 70 90.0
F +43.1.512 70 90.44
E oebvp [at] psychotherapie [dot] at