Aktuelles zur Psychotherapie

EINRICHTUNGEN

DIE INFORMATIONSSTELLE DES WLP

Die Informationsstelle wird vom WLP in Zusammenarbeit mit PsychotherapeutInnen aus den anerkannten Ausbildungsvereinen geführt und bietet Ihnen:

  • fachlich kompetente Information über Psychotherapie sowohl am Telefon als auch im persönlichen Gespräch nach Terminvereinbarung
  • Unterstützung bei der Suche eines Psychotherapieplatzes
  • Beratung über Finanzierungsmöglichkeiten einer Psychotherapie
  • Information über die in Österreich staatlich anerkannten Psychotherapiemethoden

Telefonische Beratung unter Tel. 01 / 512 71 02

  • Montag                 14.00 - 16.00 Uhr
  • Donnerstag          14.00 - 16.00 Uhr

Persönliche Beratung im Büro des WLP

1030 Wien, Löwengasse 3/5/6 (5. Stock mit Lift)

  • Montag                  16.00 - 17.00 Uhr
  • Donnerstag           16.00 - 17.00 Uhr

Die persönlichen Beratungsgespräche sind kostenlos und unverbindlich (ca.30 Minuten). Wir ersuchen Sie um Terminvereinbarung während der telefonischen Beratungszeiten.

Schriftliche Anfragen

unter wlp.infostelle@psychotherapie.at


DIE FACHSPEZIFISCHEN AUSBILDUNGSVEREINE IN WIEN


DIE BESCHWERDESTELLE DES WLP

Die Beschwerdestelle des WLP wird von einem langjährig erfahrenen Team von PsychotherapeutInnen geleitet. Dabei werden Beschwerden und ethische sowie rechtliche Fragestellungen von PatientInnen und KlientInnen durch die MitarbeiterInnen der Beschwerdestelle auf der Grundlage hoher therapeutischer Kompetenz, Seriosität und Erfahrung behandelt. Verschwiegenheit und Vertraulichkeit über die Inhalte der Beschwerden und Anfragen sind selbstverständlich. Informationen über den Inhalt der Beschwerden werden nur mit Zustimmung der BeschwerdeführerIn an Dritte weitergegeben.
Für die MitarbeiterInnen des Teams sind regelmäßige Fortbildungen zu rechtlichen und ethischen Neuerungen und Problemfeldern der Psychotherapie eine wichtige Maßnahme zur Qualitätssicherung der Beschwerdebearbeitung.

Psychotherapie kann nur hilfreich sein, wenn sie vom wechselseitigen Vertrauen zwischen PsychotherapeutIn und KlientIn/PatientIn getragen wird. Dieses Vertrauen kann entstehen, wenn die Umstände, unter denen Psychotherapie stattfindet, klar und eindeutig geregelt und besprochen sind, und wenn über das, was in der Psychotherapie geschieht, ein wechselseitiger Austausch und grundsätzliche Übereinstimmung herrscht.

Das Team der Beschwerdestelle:
Dr.in Susanne Frei, Prof.in Gretl Pilz, Dipl.Päd.in Maria Bayer-Weichinger, Mag. Wolfgang Oswald, Dr. Alexander Knoll

Bitte richten Sie Ihre Beschwerde in kurzer Form schriftlich an die Beschwerdestelle des Wiener Landesverbandes für Psychotherapie, 1030 Wien, Löwengasse 3/5/6 oder senden Sie ein E-mail an wlp.beschwerden@psychotherapie.at.

Das Team der Beschwerdestelle ist bemüht, so rasch wie möglich auf Ihre Anliegen zu antworten. Die Beschwerden werden persönlich oder schriftlich bearbeitet, je nach Wunsch und Notwendigkeit. Die Tätigkeit der Beschwerdestelle versteht sich als Hilfsangebot zur Klärung von Missverständnissen und Unterstützung bei einer Konfliktbereinigung.
Es besteht sowohl die Möglichkeit einer vertraulichen Aussprache, als auch die eines Schlichtungsversuches, zu welchem die beschwerte PsychotherapeutIn gemeinsam mit der KlientIn unter der Moderation von zwei Mitgliedern der Beschwerdestelle eingeladen wird.
Das Ergebnis der Beschwerdeschlichtung wird der BeschwerdeführerIn und der PsychotherapeutIn nach Abschluss aller Schritte mitgeteilt. In Absprache mit der BeschwerdeführerIn kann es zu einer Weiterleitung an die zuständigen Ministerien und andere offizielle Stellen kommen. Die Stelle ist mit keinerlei legistischer Kompetenz ausgestattet, oberstes Ziel ist die Information sowie die Vermittlung und Schlichtung von Konfliktfällen.

Aufgabenbereich und Ziele der Beschwerdestelle

  • Es wird für folgende Beschwerden und Fragen Hilfestellung und Bearbeitung geboten:
  • Beschwerden von KlientInnen und PatientInnen über PsychotherapeutInnen
  • Beschwerden von PsychotherapeutInnen und PsychotherapeutInnen in Ausbildung, sofern die Beschwerde nicht in der fachspezifischen Ausbildungsvereinigung bearbeitet werden kann
  • Beschwerden über psychotherapeutische Handlungen durch Nicht-PsychotherapeutInnen,
  • Hilfestellung und Beratung bei der Beilegung berufsethisch bedeutsamer Konflikte
  • Auskünfte und Beratung bei ethischen Fragestellungen betreffend Psychotherapie
  • Nicht behandelt werden berufliche und vereinsinterne Konflikte zwischen PsychotherapeutInnen, (diese werden in der Schlichtungsstelle des WLP geklärt, sofern sie Mitglieder sind)

Mögliche Beschwerdeinhalte sind:

  • ungenügende Erfüllung der Informationspflicht über das Setting oder Rahmenbedingungen der Psychotherapie
  • Unregelmäßigkeiten bei der Abrechnung
  • mangelnder (zumindest mündlicher) Therapievertrag
  • Bruch der  Verschwiegenheitspflicht
  • Missbrauch in finanzieller, sexueller, religiöser oder sozialer Hinsicht durch eine private Verstrickung oder private Kontakte mit der TherapeutIn, sowie anderweitiger Missbrauch der KlientIn oder PatientIn zu rein persönlichen Zwecken der PsychotherapeutIn
  • Verstöße wegen "psychotherapeutischer Kurpfuscherei" oder eigenmächtiger Heilbehandlung
  • Irreführung von PatientInnen oder KlientInnen durch Vortäuschung, PsychotherapeutIn zu sein
  • Grobes Misslingen der Psychotherapie und unempathisches Verhalten der TherapeutIn
  • Erhebliche ethische Ausbildungskonflikte, die in der faschspezifischen Vereinigung bereits in der dortigen Beschwerde- oder Ethikstelle behandelt wurden, und zu keinem Ergebnis geführt haben
  • Vermischung von Psychotherapie mit esoterischen Angeboten (auch auf Websites und Foldern),
  • Verstöße gegen Konsumentenschutzrechte in der Psychotherapie

Wichtige Hinweise: das Team der Beschwerdestelle besteht aus PsychotherapeutInnen und hat keinerlei rechtliche Funktionen. Sollten Sie wissen, dass Sie eine rechtliche Behandlung Ihrer Beschwerde benötigen, können wir zwar im Vorfeld eine Schlichtung mit der beschwerten PsychotherapeutIn versuchen, es kann aber sein, dass Sie sich gleich oder nach einem Schlichtungsversuch trotzdem an eine RechtsanwältIn oder an die zuständigen Gerichte wenden sollten. Diese Frage könnte Gegenstand einer Erstberatung bei uns sein.

Die Bearbeitung einer Beschwerde durch den WLP unterbricht nicht etwaige gesetzliche Fristen und es wird dadurch auch nicht in laufende rechtliche Verfahren eingegriffen.
Beschwerden, die bereits Gegenstand gerichtlicher oder rechtsanwältlicher Aktivitäten sind, oder Beschwerden von PsychotherapeutInnen über KlientInnen und PatientInnen können von uns nicht entgegengenommen werden.

Wir nehmen Beschwerden über WLP-Mitglieder und Nicht-Mitglieder entgegen; ausgenommen sind Beschwerden betreffend Mitglieder eventueller anderer Berufsverbände, welche im Regelfall an diese weitergeleitet würden.

Die Bearbeitung von Beschwerden, besonders wenn sie sehr komplex sind, benötigt einige Zeit und es kann vorkommen, dass mit einer Erledigung nicht kurzfristig gerechnet werden kann.
Für die Bearbeitung sämtlicher Beschwerden im Rahmen der Beschwerdestelle entstehen der BeschwerdeführerIn keinerlei Kosten.

Wichtige Gesetze und Richtlinien und Informationen des Gesundheitsministeriums:

Weitere wichtige Informationen zu Psychotherapie: