Mag.a Regina Spari - Psychotherapeutin

Psychotherapie

Meine Aufgabe als Psychotherapeutin ist es, einen vertrauensvollen Rahmen zur Verfügung zu stellen, in dem an psychischer Erkrankung, schwieriger Lebenssituation bzw. Veränderung gearbeitet werden kann. Ich arbeite mit Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen und Paaren in freier Praxis in Deutschlandsberg und in Graz.

Als systemische Therapeutin geht es mir um die Erweiterung von Handlungsmöglichkeiten. Ich begleite und unterstütze Klienten und Klientinnen, um einen Umgang mit schwierigen Situationen zu finden und gemeinsam mit ihnen andere bzw. neue Sichtweisen und Lösungen zu erarbeiten und bereits vorhandene Fähigkeiten wiederzuentdecken.

Ablauf

Rahmenbedingungen der Psychotherapie und inhaltliche Fragen werden zunächst telefonisch geklärt und ein Termin für ein Erstgespräch, wo wir Ihr Anliegen ausführlich besprechen, wird vereinbart. Die Frequenz der Einheiten richtet sich nach den jeweiligen Bedürfnissen meiner Klientinnen und Klienten.

Kosten

Mein Honorar für eine Einzeleinheit (50 Minuten) beträgt 90 €. Es gibt die Möglichkeit einer Teilrefundierung durch die jeweilige Krankenkasse (z.B. Gebietskrankenkasse € 21,80, BVA € 40), Informationen darüber kann ich Ihnen gerne geben.

Eine Paartherapiesitzung kostet pro Einheit (75 Minuten) 150 € pro Paar und ist nicht mit der Krankenkasse verrechenbar.

Es gibt ein begrenztes Kontingent für Psychotherapie auf Krankenschein für Erwachsene und Kinder und Jugendliche.

KlientInneninformationsblatt - Therapievereinbarung (PDF)

Ort

Ich biete Psychotherapie an den Standorten Deutschlandsberg und Graz an.

Mag.a Regina Spari - Psychotherapeutin

Systemische (Familien-)Therapie

Psychotherapie ist im Gesundheitsbereich ein eigenständiges Heilverfahren für die Behandlung von psychischen, psychosozialen oder auch psychosomatisch bedingten Verhaltensstörungen und Leidenszuständen. Sie besteht gleichberechtigt neben anderen Heilverfahren, wie z. B. medizinische oder klinisch-psychologische Behandlung.

Die systemische ( Familien-)therapie ist eine von derzeit 22 in Österreich gesetzlich anerkannten Psychotherapiemethoden. Sie entwickelte sich ursprünglich aus der Familientherapie und wird heute in der Arbeit mit Einzelnen, Paaren, Familien und Gruppen angewandt.

In meiner Arbeit verwende ich Methoden der hypnosystemischen Therapie, sowie Techniken der lösungsorientierten und narrativen Therapie.

Lösungsorientierter Ansatz

Lösungsorientierung bedeutet, sich auf Wünsche, Ziele, Ressourcen, Ausnahmen vom Problem zu konzentrieren. Hilfreich ist es oft, sich darauf zu fokussieren, was gut funktioniert und mehr davon zu tun bzw. Verhalten zu verändern, wo etwas trotz vieler Anstrengungen nicht funktioniert. Probleme werden als Herausforderungen gesehen, die jeder auf seine Art zu bewältigen versucht. Die Grundannahme ist, dass jeder Mensch die nötigen Fähigkeiten zur Problembewältigung hat, es geht darum, diese sichtbar zu machen. Wichtig ist die Orientierung am Gelingen und an den nächsten kleinen Schritten.

Gestützt wird diese Therapieform durch aktuelle Forschungsergebnisse der Hirnforschung (z.B. Daniel Mentha, 2007: Lösungsorientierung & Neuroplastizität. Was sagt die moderne Hirnforschung über lösungsorientierte Therapie - und Beratungskonzepte?), insbesondere dem Konzept der Neuroplastizität: Diese besagt, dass das Gehirn seine Struktur und seine damit zusammenhängende Funktion laufend verändern kann, der jeweils gemachten Erfahrung anpasst. Lernen und Veränderung besteht also in der Verstärkung synaptischer Verbindungen zwischen Neuronen.

Narrative Therapie

Der Grundgedanke der narrativen Therapie besteht darin, dass Menschen ihre Identität mit Hilfe von Geschichten über sich selbst erzeugen. Hinter diesen Geschichten stecken Glaubenssätze, die negativ behaftet sein können ("Ich kann nichts"). Solche Glaubenssätze gilt es zu identifizieren, zu verändern und in die eigene Persönlichkeit zu integrieren.

Hypnosystemische Therapie

Hypnosystemische Therapie baut auf den Methoden ericksonscher Hypnotherapie auf und ersetzt die formalen Tranceinduktionen traditioneller Hypnoseansätze durch Nutzung und Verstärkung natürlich auftretender Tranceprozesse. Der hypnotherapeutische Ansatz geht davon aus, dass Problemmuster bzw. Problemtrancen für kognitive, bewusste Interventionen schwer zugänglich sind, da diese das Bewusstsein und nicht das Unbewusste ansprechen. Unbewusste Prozesse bedienen einen anderen älteren Teil des Gehirns (das limbische System und das Mittelhirn) der in Stress-Situationen schneller aktiviert wird, als der Teil, der die Logik (der präfrontale Cortex) bedient. Unbewusste Prozesse können sich so zunächst oft schneller durchsetzen und werden so erlebt, als "es passiert mit mir" (Angst, Wut ...) Interventionen im hypnosystemischen Ansatz (z.B. Trance- und Imaginationsübungen, Metapher) zielen darauf ab, den Einfluss auf unwillkürlicher Prozesse zu vergrößern.