Psychotherapie

In unserer gemeinsamen Begegnung lade ich Sie ein, Ihrem ganz persönlichen Weg zu folgen – einem Weg hin zu innerem Wachstum und gelebter Authentizität.

Sie dürfen erfahren, wie es sich anfühlt, erste Schritte in diese Richtung zu gehen – in Ihrem eigenen Tempo – ganz ohne Druck, Vorgaben oder gut gemeinter Ratschläge.

Das vertrauensvolle, wertschätzende Gespräch bildet den Kern meiner therapeutischen Haltung. Ich höre Ihnen aufmerksam zu, frage nach und begleite Sie auf Ihrem Weg mit einfühlsamer, achtsamer Zuwendung.

Dabei ist eines besonders wichtig: Sie sind die Expertin oder der Experte für sich selbst. Alles, was Sie für Ihr inneres Wachstum brauchen, tragen Sie bereits in sich.

In diesem gemeinsamen Entdecken stehen Sie mit Ihren Bedürfnissen, Wünschen und Fragen im Mittelpunkt. Sie dürfen so viel Raum und Zeit einnehmen, wie Sie möchten. Ihre Gedanken, Gefühle, Zweifel, Hoffnungen, Ängste und Träume dürfen – vielleicht zum ersten Mal – in Worte gefasst werden. Alles darf da sein. Der Prozess gestaltet sich liebevoll nach Ihrem eigenen Rhythmus.

Denn wenn Sie Zuwendung erfahren, dürfen alte Schutzmechanismen abfallen und Sie beginnen, Ihre Masken loszulassen und die Person zu sein, die Sie im tiefsten Inneren sind. Sie spüren Halt – und finden einen freieren, selbstbestimmteren Weg durchs Leben.

Personzentrierte Psychotherapie nach Carl Rogers

Die Personzentrierte Psychotherapie, entwickelt von Carl R. Rogers, stellt die einzigartige Person und ihre subjektive Erfahrung in den Mittelpunkt. Sie geht davon aus, dass jeder Mensch die Fähigkeit zur Selbstheilung und persönlichen Weiterentwicklung in sich trägt, wenn bestimmte Bedingungen gegeben sind. Die Wirksamkeit dieses Therapieansatzes – der Personzentrierten Psychotherapie – wurde durch zahlreiche Studien belegt.

Förderung von Selbstakzeptanz und Selbstwert

  • Durch bedingungslose positive Wertschätzung erleben die Klient*innen, dass sie angenommen werden, wie sie sind.
  • Das stärkt das Selbstwertgefühl und hilft, sich selbst realistischer und mitfühlender zu sehen.

Authentischer Selbstausdruck

  • Die Atmosphäre der Echtheit (Kongruenz) seitens der Therapeut*innen fördert Offenheit und Vertrauen.
  • Die Klient*innen können Gedanken, Gefühle und Konflikte frei äußern, ohne Angst vor Bewertung.

Verbesserte Selbstwahrnehmung

  • Durch einfühlendes Verstehen (Empathie) der Therapeut*innen wird der inneren Erlebniswelt der Klientinnen Raum gegeben.
  • Dies hilft, innere Widersprüche zu erkennen, besser zu verstehen und zu integrieren.

Stärkung des Selbstkonzepts

  • Menschen neigen dazu, Ihr Selbstbild an Bedingungen der Wertschätzung zu knüpfen ("Ich bin nur wertvoll, wenn ...").
  • Die Therapie zielt darauf ab, das aktuelle Selbst und das ideale Selbst in Einklang zu bringen – ein Prozess, den Rogers als Kongruenzentwicklung bezeichnet.

Förderung der Autonomie und Selbstverantwortung

  • Die Therapie begleitet Klient*innen dabei, eigene Lösungen zu finden – frei von Ratschlägen oder Bewertungen.
  • Das stärkt das Vertrauen in die eigenen Entscheidungen und fördert Selbstverantwortung.

Langfristiges inneres Wachstum

Das Ziel der Therapie ist neben der Symptomreduktion die Entfaltung der eigenen Persönlichkeit, die

  • offen für Erfahrungen
  • lebendig im Moment
  • vertrauend in das eigene Erleben und
  • kreativ und flexibel im Umgang mit Herausforderungen ist.

Die Personzentrierte Psychotherapie bietet eine beziehungsorientierte, respektvolle und nicht-direktive Form der Begleitung. Sie wirkt durch Haltung und Beziehung und schafft so einen sicheren Raum, in dem Heilung, Wachstum und echte Veränderung möglich werden.