Die "Dynamische Gruppenpsychotherapie" ist eine gesetzlich anerkannte, integrative Psychotherapiemethode, die tiefenpsychologische, sozialpsychologische und gruppendynamische Theorien vereint. Sie wird im Einzel- und Gruppensetting durchgeführt.
Als soziale Wesen werden wir bereits in frühester Kindheit durch unsere Gruppenerfahrungen geprägt (Familie, Kindergarten, Schule, Peergroups, Arbeitskolleg:innen ...). All diese verinnerlichten Haltungen und Einstellungen beeinflussen unser weiteres Leben und unsere aktuellen Beziehungen im "Hier und Jetzt".
In der Dynamischen Gruppenpsychotherapie betrachten wir Krankheit als Rolle. Menschliches Verhalten kann nur in Zusammenhang mit dem sozialen, gesellschaftlichen und kulturellen Umfeld verstanden werden. Belastende Erfahrungen können bei Menschen zu Krankheitssymptomen (Angst, Stress, Panik, Depression, sozialer Rückzug), aber auch zu sich wiederholenden, zerstörerischen Beziehungen führen.
In der Therapie können wir miteinander über diese Beziehungsmuster und Rollenzuschreibungen nachdenken und versuchen deren Bedeutung für Ihr Leben zu verstehen. Im Rahmen der therapeutischen Beziehung können Sie neue Verhaltensweisen erleben und erproben.
Es geht darum, sich selbst – in Beziehung zu anderen - besser kennen zu lernen, um Handlungsspielräume und Rollenflexibilität zu erweitern.
Sie erleben in der Psychotherapie einen Raum, in dem Sie sich selbst und ihre Geschichte bewusster wahrnehmen und neue Wege im Umgang mit sich und anderen finden können.