Psychotherapeutin (Systemische Familientherapie)
Erziehungs- und Bildungswissenschafterin (Sozialpädagogik)
Geboren 1977 in Graz.
... meinen Eltern und meiner Familie für tiefe, verlässlich tragende Wurzeln
... meinem Mann für ein Meer an liebevollen, geduldigen Momenten
... meinen Freund*innen für Leichtigkeit und Tiefe
... meinen Kolleg*innen für einen humorvollen, professionellen Austausch
... meinen Klient*innen für ihr Vertrauen
Schatten und Licht (PDF)
Was mich bewegt (PDF)
Dieser Weg führte mich in tiefe Täler, auf hohe Berge, durch weite, lichtdurchflutete, aber auch finstere Wälder mit Wasserfällen, bunten Blumenwiesen und steilen Klippen. Auf dieser Reise war es für mich wichtig, gut auf das Schuhwerk, die Bekleidung und die Ausrüstung zu achten – und dass es immer vertrauenswürdige Wegbegleiter*innen gibt. Die eigenen Ressourcen mussten gut eingeteilt werden, um genügend Reserven für herausfordernde Zeiten zu haben.
Ich habe viel über mich gelernt, meine Wurzeln erforscht, gut auf meinen Stamm geschaut, die Äste und Zweige regelmäßig geschnitten und letztendlich viele unterschiedliche Früchte geerntet. Dazu hat es Sonne und Regen, Wärme und Kälte sowie Tag und Nacht gebraucht. Genau diese Gegensätze machen oft einen Unterschied, der hilfreich ist im Verstehen und Erleben der eigenen Geschichte.
Im Laufe meiner Tätigkeit als Psychotherapeutin und auch schon davor habe ich viele Geschichten gehört, viele Emotionen gespürt und auch einiges gesehen. Es ist mir immer wieder eine Freude, wenn ich Menschen einen Raum geben darf, um zu SEIN und ein Stück weit Wegbegleiterin bei Veränderungsprozessen sein zu dürfen.
Meiner vielfältigen Erfahrung aus den unterschiedlichsten Arbeitsbereichen mit allen Altersgruppen habe ich es zu verdanken, dass ich 2022 den Mut fasste, meine eigene Praxis zu gründen und zu gestalten, um dort meine Werte zu leben.
Wenn wir den Samen einer Rose in die Erde pflanzen, sehen wir, dass er klein ist, aber wir kritisieren nicht, dass er ohne Wurzel und ohne Stiel ist. Wir behandeln ihn, wie man einen Samen behandelt, indem wir ihm Wasser und Nährstoffe geben, die ein Same braucht.
Brechen dann seine ersten Schösslinge aus dem Boden hervor, kritisieren wir weder, dass er unreif und unterentwickelt ist, noch, dass seine Knospen noch nicht geöffnet sind, wenn sie gerade erst zum Vorschein kommen. Vielmehr stehen wir da, staunen über den Prozess, der da vor unseren Augen stattfindet, und lassen der Pflanze die Fürsorge zukommen, die sie in jedem Stadium ihrer Entwicklung benötigt.
Die Rose ist eine Rose, auch wenn sie noch ein Same ist, und bleibt es bis zum Zeitpunkt ihres Todes. Während dieser ganzen Zeit umfasst sie ihr gesamtes Potential, das sich ständig verändert. Doch sie ist in jeder Phase ihrer Entwicklung, in jedem Augenblick, ganz, wie sie ist!