ÖBVP - Österreichischer Bundesverband für Psychotherapie

Propädeutika

Das Propädeutikum besteht aus einem theoretischen und einem praktischen Teil. Es dient vor allem der Vermittlung von Wissen und praktischer Erfahrung, die grundlegend für alle psychotherapeutischen Schulen sind. Die Zulassungsbedingungen sind im Psychotherapiegesetz geregelt, die Bewertung der psychotherapeutischen Propädeutika in ECTS-Credits ist auf der Website des BMGF abrufbar.

Das psychotherapeutische Propädeutikum ist KEINE Berufsausbildung. Mit dem erfolgreichen Abschluss des Propädeutikums haben Sie keinen gesetzlichen Befähigungsnachweis für Psychotherapie (oder eine anderen psychosoziale Tätigkeit). Es stellt lediglich die allgemeine Voraussetzung für den speziellen zweiten Teil der Psychotherapieausbildung, das Fachspezifikum, dar.

Propädeutische Ausbildungseinrichtungen

In der Liste des Bundesministeriums für Gesundheit und Frauen werden derzeit 18 anerkannte propädeutische Ausbildungseinrichtungen geführt.

6 propädeutische Ausbildungseinrichtungen sind ordentliche Mitglieder im ÖBVP:

  • Lehranstalt Psychotherapeutisches Propädeutikum, Lehranstalt der Erzdiözese Wien für Berufstätige
    www.propaedeutikum.org
  • Österreichische Gesellschaft für wissenschaftliche, klientenzentrierte Psychotherapie und Personorientierte Gesprächsführung - ÖGWG
    www.oegwg.at
  • Leopold-Franzens-Universität Innsbruck
    Institut für Psychosoziale Intervention und Kommunikationsforschung
    www.uibk.ac.at/zwiko

Diese Propädeutika sind im Ausbildungs- und Methodenforum (AMFO) des ÖBVP vertreten, wobei ein/e Delegierte/r aus dem Kreis der Propädeutika stimmberechtigt ist.